Meine Agenda

Gemeinsam die Zukunft der LohiBW gestalten.

Meine Agenda verbindet praktische Erfahrung mit einem klaren Blick nach vorn. Sie zeigt, welche Themen ich für die Zukunft der LohiBW für entscheidend halte – und woran Sie meine Arbeit messen können.

Die acht Themen

Acht Schwerpunkte

Jeder Punkt lässt sich öffnen. So bleibt der Überblick erhalten, ohne die Substanz zu verkürzen.

01Beratungsstellen stärken – dort schlägt das Herz unseres Vereins

In unseren Beratungsstellen entstehen Beratungsqualität, Mitgliederbindung und wirtschaftliche Stabilität. Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich: Entscheidungen dürfen nicht nur auf dem Papier funktionieren. Sie müssen sich im Alltag der Beratungsstellen bewähren.

Ich setze mich ein für:

  • Beratungsstellen frühzeitig in wichtige Veränderungen einzubeziehen,
  • Vor-Ort-Analysen auszubauen, nicht als Kontrolle, sondern um zuzuhören und gemeinsam Prozesse zu verbessern
  • Unterstützung stärker am tatsächlichen Bedarf auszurichten,
  • erfolgreiche Arbeitsweisen zwischen Beratungsstellen besser zu teilen
  • Verwaltungsaufwand zu reduzieren

Nicht jede Beratungsstelle hat dieselben Herausforderungen. Deshalb brauchen wir gemeinsame Standards, aber keine Lösungen nach dem Gießkannenprinzip.

Mein Ziel: Mehr Zeit für Mitglieder und Mitarbeitende – weniger Zeit für vermeidbare Bürokratie.

02Digitalisierung weiterdenken

Mit der Einführung von Löwi Steuern haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht.

Doch Digitalisierung ist kein Projekt, das irgendwann abgeschlossen ist.

Die nächsten Jahre müssen genutzt werden, um unsere digitalen Prozesse konsequent weiterzuentwickeln.

Dazu gehören:

  • Vereinfachung bestehender Abläufe
  • Konsequente Reduzierung von Doppelarbeiten
  • eine bessere digitale Verzahnung von Beratungsstellen und Hauptverwaltung
  • mehr Transparenz bei Änderungswünschen und Softwareentwicklungen
  • die frühzeitige Einbindung praktischer Erfahrungen in die Weiterentwicklung

Dabei dürfen wir nie vergessen, für wen wir Digitalisierung gestalten: für die Menschen, die jeden Tag damit arbeiten.

Technik darf kein Selbstzweck sein.

Digitalisierung muss Arbeit erleichtern – nicht neue Arbeit erzeugen.

03Kommunikation verbessern und Transparenz schaffen

Entscheidungen werden eher verstanden und mitgetragen, wenn ihre Hintergründe, Ziele und Auswirkungen nachvollziehbar erklärt werden. Transparenz bedeutet für mich dabei nicht, dass jede Entscheidung allen gefallen muss. Sie bedeutet, offen zu erklären, warum ein bestimmter Weg gewählt wurde.

Ich setze mich ein für:

  • frühzeitige Information über wichtige Entwicklungen
  • nachvollziehbare Erläuterungen von Entscheidungen
  • regelmäßige Rückmeldungen zum Stand wichtiger Projekte
  • einen offenen und respektvollen Umgang mit unterschiedlichen Meinungen
  • mehr Transparenz über Prioritäten und bestehende Herausforderungen

Gerade bei Veränderungen ist Kommunikation kein Nebenthema.

Sie entscheidet darüber, ob Menschen Veränderungen mittragen oder ablehnen.

Wer Menschen mitnehmen möchte, muss zuhören, Hintergründe erklären und auch andere Perspektiven ernst nehmen.

04Nachwuchs fördern und Nachfolge sichern

Die Altersstruktur vieler Beratungsstellenleitungen macht deutlich:

Die Gewinnung und Entwicklung von Nachwuchs wird eine der wichtigsten Aufgaben der kommenden Jahre sein. Viele unserer erfahrensten Kolleginnen und Kollegen werden in den kommenden Jahren ihre Beratungsstellen übergeben.

Darauf müssen wir vorbereitet sein. Aus diesem Grund möchte ich die Nachwuchsförderung zu einem strategischen Schwerpunkt der LohiBW machen.

Konkret möchte ich:

Potenzielle Führungskräfte frühzeitig identifizieren

Nachwuchsförderung darf nicht erst beginnen, wenn eine Beratungsstelle unmittelbar vor der Übergabe steht.

Gemeinsam mit den Beratungsstellenleitungen sollten Mitarbeitende mit Entwicklungspotenzial frühzeitig erkannt und gezielt gefördert werden.

Ein Nachwuchsprogramm für zukünftige Führungskräfte in den Beratungsstellen aufbauen

Interessierte Mitarbeitende sollen die Möglichkeit erhalten,

  • die Aufgaben einer Beratungsstellenleitung kennenzulernen,
  • betriebswirtschaftliche Grundlagen zu erlernen,
  • Personalführung zu trainieren,
  • Erfahrungen bei anderen Beratungsstellenleitungen zu sammeln.

Der Schritt zur Beratungsstellenleitung darf kein Sprung ins kalte Wasser sein.

Mentorenmodell etablieren

Erfahrene Beratungsstellenleitungen verfügen über enormes Wissen.

Dieses Wissen darf nicht mit dem Eintritt in den Ruhestand verloren gehen.

Deshalb möchte ich erfahrene Beratungsstellenleitungen als Mentoren für Nachwuchskräfte gewinnen.

Nachfolgen früher planen

Idealerweise sollte eine Nachfolge bereits mehrere Jahre vor dem Ausscheiden einer Beratungsstellenleitung vorbereitet werden.

So entstehen geordnete Übergänge statt hektischer Notlösungen.

Mein Ziel: Aus Nachfolgeplanung soll ein geplanter Prozess werden – kein Notfallmanagement.

Nachfolge ist keine Personalfrage. Nachfolge ist Zukunftssicherung.

05Wirtschaftliche Stärke sichern

Die LohiBW ist erfolgreich, weil Generationen vor uns verantwortungsvoll gehandelt haben.

Diese Verantwortung tragen wir weiter.

Dazu gehört:

  • ein bewusster Umgang mit unseren Ressourcen
  • Investitionen mit langfristigem Nutzen
  • wirtschaftlich tragfähige Entscheidungen
  • transparente Betrachtung von Kosten und Nutzen

Wirtschaftliche Verantwortung bedeutet für mich aber nicht, an der Zukunft zu sparen. Investitionen in Menschen, Qualität und funktionierende Strukturen sichern unsere Leistungsfähigkeit von morgen.

Die kommenden Jahre werden vermutlich auch Entscheidungen mit sich bringen, die nicht immer bequem sein werden. Diese Entscheidungen müssen nachvollziehbar sein und dem langfristigen Interesse der gesamten LohiBW dienen.

Wirtschaftliche Stabilität schafft Handlungsspielraum.

Wer heute Verantwortung übernimmt, muss auch an die LohiBW von morgen denken.

06Qualität als entscheidenden Wettbewerbsvorteil ausbauen

Steuerprogramme werden besser. KI wird leistungsfähiger. Digitale Plattformen werden günstiger.

Unsere Antwort darauf darf nicht sein, diese Entwicklungen zu ignorieren. Unsere Antwort muss Qualität sein. Dabei müssen wir die modernen Technologien sinnvoll nutzen – aber wir dürfen uns nicht darauf reduzieren lassen.

Unsere Mitglieder kommen nicht zu uns, weil wir Formulare ausfüllen. Sie kommen zu uns, weil sie persönliche Beratung, Verlässlichkeit und Vertrauen suchen.

Deshalb möchte ich:

  • unsere Beratungsqualität konsequent weiterentwickeln
  • Schulungen stärker an der Praxis ausrichten
  • Wissenstransfer fördern
  • gemeinsame Qualitätsstandards entwickeln
  • moderne Technologien sinnvoll nutzen, um mehr Zeit für gute Beratung zu schaffen

Software kann Daten verarbeiten. Gute Beratung versteht den Menschen und seine persönliche Situation.

Unsere Zukunft liegt nicht darin, mit Software zu konkurrieren. Unsere Zukunft liegt darin, mit ihrer Hilfe besser zu beraten.

07Die Hauptverwaltung als starken Partner der Beratungsstellen weiterentwickeln

Eine moderne Hauptverwaltung unterstützt die Beratungsstellen. Sie schafft Freiräume. Sie löst übergreifende Probleme. Sie ermöglicht Wachstum.

Deshalb sollten wir die kommenden Jahre nutzen, um interne Prozesse weiter zu modernisieren und dort digitale Potenziale zu nutzen, wo sie echte Vorteile bringen.

Dabei geht es nicht um Kontrolle.

Es geht um Unterstützung.

Eine starke Hauptverwaltung und starke Beratungsstellen sind keine Gegensätze – sie sind voneinander abhängig.

08Eine Kultur des Miteinanders

Eine Organisation mit über 180.000 Mitgliedern, 90 Beratungsstellen und mehreren hundert Mitarbeitenden kann nur erfolgreich sein, wenn Menschen zusammenarbeiten.

Kultur zeigt sich nicht in Leitbildern. Sie zeigt sich im täglichen Umgang miteinander: Wie wir zuhören. Wie wir Wissen teilen. Wie wir mit Fehlern umgehen. Und wie wir unterschiedliche Meinungen austragen.

Deshalb möchte ich eine Kultur fördern, die geprägt ist von:

  • Respekt
  • Offenheit
  • Verlässlichkeit
  • gegenseitigem Vertrauen
  • konstruktiver Diskussion

Unterschiedliche Meinungen gehören dazu. Sie sind kein Problem. Sie sind häufig der Ausgangspunkt für bessere Entscheidungen.

Führung bedeutet für mich, Menschen zusammenzubringen, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsame Lösungen zu entwickeln – nicht, immer die lauteste Stimme zu sein.

Mein Versprechen

Woran Sie meine Arbeit messen können.

Ich werde nicht versprechen, dass alle Herausforderungen einfach werden. Ich werde nicht versprechen, dass jede Entscheidung populär sein wird.

Ich verspreche aber:

  • zuzuhören,
  • offen zu kommunizieren,
  • Entscheidungen nachvollziehbar zu machen, auch schwierige,
  • Fehler einzugestehen,
  • die Perspektive der Beratungsstellen einzubringen,
  • und den Blick auf das Ganze nicht zu verlieren.

Denn genau das bedeutet für mich Episkopos.

Meine Vision für die LohiBW

Eine LohiBW,

  • die wirtschaftlich stark bleibt,
  • die Digitalisierung aktiv gestaltet,
  • die ihre Beratungsstellen unterstützt,
  • die Nachwuchs gewinnt,
  • die Qualität lebt,
  • und die Veränderungen nicht fürchtet, sondern nutzt.

Nicht verwalten, was wir haben.
Sondern gestalten, was wir werden können.

Dafür kandidiere ich als stellvertretender Vorstand.

Ihr Christoph Mauga

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